

Clara Zetkin
geb. Eißner | 1857-1933
Politikerin & Friedensaktivistin & Frauenrechtlerin | Wiederau
Clara Eißner wurde am 5. Juli 1857 als ältestes Kind des Dorf- und Kirchschullehrers Gottfried Eißner und seiner Frau Josephine in Wiederau geboren. Ein Umzug nach Leipzig ermöglichte ihr den Besuch der Höheren Mädchenschule „Steybersches Institut“ und des angeschlossenen Lehrerinn-enseminars. Deren Leiterin war die Mitbegründerin des Allgemeinen Deutschen Frauenvereins (ADF) Auguste Schmidt, die Clara Eißner für die Ziele der bürgerlichen Frauenbewegung gewinnen wollte.
1878 legte Clara Eißner die Staatsprüfung zum Sächsischen Lehrerinnenexamen ab. Während ihrer Ausbildung hatte sie den russischen Emigranten Ossip Zetkin und seine revolutionären Ideen kennengelernt. Mit der gelebten Maxime „Ich kann nicht gegen meine Überzeugung handeln“ entfernte sich Clara Eißner von den bürgerlichen Reformkreisen des ADF und näherte sich der erstarkenden sozialdemokratischen Arbeiterbewegung an. Im Sinne August Bebels „Die Frau und der Sozialismus“ trat sie nun für die Lösung der Frauenfrage als Bestandteil der sozialen Frage ein und engagierte sich für die Sozialistische Arbeiterpartei.
1882 folgte sie dem aus Deutschland ausgewiesenen späteren Lebenspartner Ossip Zetkin nach Paris, dessen Name sie danach trug.
Als Vertreterin der deutschen Sozialdemokratie nahm sie 1889 am Internationalen Arbeiterkongress in Paris teil, auf dem u. a. die Zweite Internationale gegründet wurde. Clara Zetkin hielt das richtungsweisende Referat „Für die Befreiung der Frau“, dem ihre Schrift „Die Arbeiterinnen- und Frauenfrage in der Gegenwart“ folgte. Einer ihrer politischen Schwerpunkte war die Frauenpolitik. Sie war eine der bedeutenden Agitatorinnen der Sozialdemokratie und der proletarischen Frauenbewegung.
Wieder zurück in Deutschland übernahm Clara Zetkin 1892 die Chefredaktion der „Gleichheit. Zeitschrift für die Interessen der Arbeiterinnen“, die sie bis 1917 inhaltlich prägte. 1895 wurde sie als erste Frau auf dem SPD-Parteitag in Breslau in ein leitendes Organ der Partei gewählt. Ein Jahr darauf stimmten die Delegierten in Gotha ihrem Emanzipationsprogramm für Arbeiterinnen zu.
Bleibende Verdienste erwarb sich Clara Zetkin mit ihrem Kampf um Arbeiterinnenschutz, Lohngerechtigkeit, Frauenbildung, politische Gleichberechtigung und Frauenwahlrecht. Ihre Aktivitäten mündeten in die Gründung der Sozialistischen Fraueninternationale 1907, die 1910 den Internationalen Frauentag beschloss.
Im Ersten Weltkrieg demonstrierte Clara Zetkin ihre Antikriegshaltung. Sie organisierte 1915 in Bern eine Antikriegskonferenz sozialistischer Frauen. Ihre Verurteilung
der Burgfriedenspolitik der SPD führte zum Verlust der Redaktion der Zeitschrift „Gleichheit“ und zum Bruch mit der SPD. Sie wirkte in der Spartakusgruppe und Unabhängigen Sozialdemokratischen Partei Deutschlands. 1919 trat Clara Zetkin der Kommunistischen Partei Deutschlands bei, die sie von 1920 bis 1933 im Reichstag vertrat. Als dessen Alterspräsidentin eröffnete sie 1932 die neue Legislaturperiode. Ihre letzte Ansprache richtete sich gegen die Nationalsozialisten und forderte die Einheitsfront aller Werktätigen gegen den Faschismus.
Am 20. Juni 1933 starb Clara Zetkin im Exil in Archangelskoje bei Moskau. Ihre Urne wurde an der Kremlmauer beigesetzt.
Autor: Dr. Mannfred Ley
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Tschechoslowakische Widerstandskämpfer verübten am 27. Mai 1942 ein erfolgreiches Attentat auf Reinhard Heydrich, Leiter des Reichssicherheitshauptamtes. Die faschistischen Besatzer reagierten mit massiven Vergeltungsmaßnahmen.
Am Abend des 9. Juni 1942 umstellten deutsche Polizeikräfte den Ort. Alle 172 Männer, die älter als 15 Jahre waren, wurden am Morgen des 10. Juni erschossen, 195 Frauen wurden, nachdem sie in einer Turnhalle in Kladno von den Kindern getrennt worden waren, in das KZ Ravensbrück deportiert, wo 52 von ihnen ermordet wurden. Sechs Schwangere wurden nach Prag gebracht, nach der Entbindung von ihren Neugeborenen getrennt und ebenfalls ins KZ Ravensbrück deportiert. Lidice wurde in Brand gesteckt, gesprengt und dann eingeebnet.
Nach der Trennung von ihren Müttern wurden die Kinder in ein Lager nach Litzmannstadt verbracht. 82 Kinder wurden vergast sowie sieben zwecks Germanisierung in ein Lebensborn-Heim gesteckt.
Zur Erinnerung und Mahnung wurde eine Bronzegruppe mit den Abbildern der 82 Kinder von der Bildhauerin Marie Uchytilová geschaffen.
Für den Erhalt und einer notwendigen Restaurierung des Denkmals werden Spenden eingeworben.
Post aus Lidice(Auszug):
Wir freuen uns stets über Unterstützung und sind sehr dankbar, wenn Sie unser Vorhaben, das Kinderdenkmal zu restaurieren finanziell unterstützen. Wir haben auch einen Bankaccount bei der Česká národní banka, wo Gelder auch in Euro überwiesen werden können:
Pamatnik Lidice
IBAN: CZ96 0710 0000 0000 0133 4141
BIC: CNBACZPP
Kinderdenkmal
Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen und nochmals vielen Dank für Ihre Unterstützung.
Mit herzlichen Grüßen
Eduard Stehlík
PhDr. Eduard Stehlík, Ph.D., MBA
8. März, 19.30 UhrOpernhaus, RangfoyerAm Internationalen Frauentag feiert Dr. Jeffrey Goldberg seine all-tägliche Wertschätzung der weiblichen Energie, die alles Leben [...]
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Liebe Kameraden und Kameradinnen,
wir leben in unruhigen und historischen Zeiten. Wir als VVN BdA Chemnitz und der VVN BdA haben dabei auch eine besondere Verpflichtung im Kampf gegen den weltweiten Faschismus. Diese Verpflichtung möchte ich mit unserer Website nachkommen. Einerseits werde ich täglich unsere Helden des Widerstandes würdigen. Andererseits werde ich in diesen Zeiten auf den Islamischen Faschismus, die Muslim Brotherhood und ihre Helfershelfer in den Staaten der westlichen Welt hinweisen und hinter die Kulissen schauen. Deshalb möchte ich Euch über die im Iran stattfindende Revolution und den Islamischen Faschismus insbesondere die Hamas informieren. Deshalb habe ich die Videos von Iranern im Ausland und auch einen Verweis auf das größte Verbrechen seit dem Holocaust an den Juden und dem jüdischen Staat- Israel - online gestellt. Diese Bilder zeigen den Islamischen Faschismus in ihrer menschenverachtendes Form seit dem Holocaust. Ich habe mich in den letzten Jahren besonders mit diesem Ereignis befasst, da mir am 8. Oktober 2023 von sog. Linken, Marx21, AGR und den Trotzkisten, mitgeteilt wurde, die Juden seien doch selber Schuld seit dem Theodor Herzl in seiner Niederschrift “Der Judenstaat” einen eigenen Staat für die Juden gefordert hat.
Ich freue mich auf Eure Beiträge und die Diskussion in unserem zukünftigen Blog,
(A.K.)

Venezuela verfügt über die größten festgestellten Ölsreserven der Welt. Wenn Öl das Problem wäre, sollte das Land reich sein. Stattdessen brach die Produktion zusammen, die Infrastruktur verfaulte und die Nation implodierte.
In den letzten 25 Jahren haben China, Russland, der Iran und Kuba - nicht die USA - Venezuelas Öl, durch Schulden-für-Ölgeschäfte erhalten, Vermögenswerte beschlagnahmt und ein autoritäres Regime unterstützt. Allein China hat Venezuela mit zig Milliarden durch Öl abgesicherte Kredite abgeschöpft, die den Venezolanern wenig bis gar keine echten Einnahmen brachten. Russland und der Iran hielten das Regime über Wasser. Kuba hat Sicherheits- und Geheimdienste im Austausch für subventioniertes Öl bereitgestellt.
Vor Chavez und Maduro verkaufte Venezuela den größten Teil seines Öls an die Vereinigten Staaten - das Land war viel stabiler und wohlhabender. Der Zusammenbruch begann Jahre vor US-Ölsanktionen, die verhängt wurden, nachdem die einheimische Erdölindustrie (PDVSA) verstaatlicht, Wahlen gefälscht und die Zivilgesellschaft zerschlagen wurde.
Das war kein “Anti-Imperialismus”. Es war eine autoritäre Entnahme.
Mehr als 8 Millionen Venezolaner waren gezwungen, aus ihrem Land zu fliehen.
Der Ölreichtum ist nicht verschwunden- er wurde von Regimen und ausländischen Gönnern ausgenutzt.
Anti-amerikanische Parolen sind einfach. Fakten sind schwieriger.
Quelle: Instagram thatlatinzionist
www.eia.gov/international/content/analysis/countries_long/Venezuela/
www.eia.gov/international/content/analysis/countries_long/Venezuela/pdf/venezuela_2024.pdf
www.cfr.org/backgrounder/venezuela-crisis
www.congress.gov/crs-products/product/pdf/R/R44841
www.reuters.com/world/americas/venezuelas-oil-output-collapses-years-mismanagement-2023-11-15/
www.unhcr.org/venezuela-emergency.html
www.iom.int/venezuela-migration

Am nachfolgend vorgestellten Buch arbeiteten auch Mitglieder unseres Vereines mit. Wir möchten es an dieser Stelle gerne mittels der Verlagsankündigung vorstellen:
Bertram Seidel, Gabriele Seidel, Enrico Hilbert (Hrsg.)
Wie Lämmer zur Schlachtbank?
Jüdischer Widerstand und Verweigerung aus der jüdischen Bevölkerung in Sachsen gegen da NS-Regime 1933-1945
Das Buch erhebt hinsichtlich der erörterten Thematik weder Anspruch auf Vollständigkeit noch auf theoretischen Tiefgang. Ihr Hauptanliegen besteht vielmehr darin, anhand des Verhaltens konkreter Personen einen Eindruck vom Ausmaß resistenten Handelns aus der jüdischen Bevölkerung eines räumlich klar definierten Territoriums des Deutschen Reiches gegen das Herrschaftssystem der Nazis zu vermitteln und damit der in verschiedenen Milieus noch immer stark verbreiteten Pauschalansicht, die Juden hätten sich nich gegen das Hitlerregime und damit gegen ihr Verderben gewehrt, handfeste Tatsachen entgegenzusetzen. Bekanntlich wurde dieser Aspekt der Holocaust-Gesamtthematik zumindest im deutschsprachigen Raum über lange Zeit sehr stiefmütterlich behandelt und darüber hinaus von einigen Historikern wie beispielsweise Raul Hilberg in seiner 1992 erschienenen Publikation „Täter, Opfer, Zuschauer. Die Vernichtung der Juden 1933 bis 1945“ in der Vergangenheit auch verzerrt dargestellt.
Interessierte können das Buch direkt beim Verlag bestellen. >>> https://www.edition-av.de/
Dr. Hans Brenner und seine 50 Mitstreiter haben ein umfangreiches Werk über die Anfänge der Konzentrationslager in Sachsen vorgelegt.
Die Neuerscheinung der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung wirft ein neues Licht auf die Zeit der Nationalsozialismus zwischen 1933 und 1945 in Sachsen. Zu den Themen zählen das System der Frühen Konzentrationslager von 1933 bis 1937 (mit mindestens 80 sächsischen Städten und Gemeinden), die politischen Prozesse gegen Gegner des NS-Systems, Opferschicksale aus den verschiedenen Verfolgten-Gruppen und die als Todesmärsche bezeichneten Evakuierungsmärsche aus Konzentrationslagern und deren Außenlagern ab Herbst/Winter 1944 über sächsisches Territorium.
Mit einem umfangreichen Datenanhang und vier thematischen Karten liefert das Buch neuestes Forschungsmaterial für die sächsische Heimat- und Landesgeschichte.
Brenner, Hans / Heidrich, Wolfgang / Müller, KlausDieter / Wendler, Dietmar (Hrsg.) NS-Terror und Verfolgung in Sachsen.
Von den Frühen Konzentrationslagern bis zu den Todesmärschen Sächsische Landeszentrale für politische Bildung, Dresden 2018, 624 S

Erinnerungnen von Richard Thiede (1906 - 1990) Herausgegeben von Gert Thiede
Zu diesem Bericht Im Januar 1984, mit bereits 78 Jahren, hat mein Vater versucht, sein persönliches Leben schriftlich festzuhalten.
Sein Ziel war es, die Erinnerungen einmal in einer Schrift zusammenzufassen und der Öffentlichkeit oder einem Museum zur Verfügung zu stellen. Dabei kam es ihm vor allem darauf an, die in Zeiten politischer Engstirnigkeit mancher Funktionäre, ihre abwertende und abweisende Einschätzung zum Wirken der Freien-Arbeiterunion-Deutschlands (FAUD) in der Betrachtung der Arbeiterbewegung richtig zu stellen. ....

