Was viele Menschen ahnten und manche sicher wussten, ist nun ganz offensichtlich und für Sachsen und ganz Deutschland beschämend zutage getreten.
CDU und AFD Stadträte in Heidenau haben gemeinsam und schlaglichtartig die gesellschaftliche Konfrontation provoziert und wollen somit die Opfer des Faschismus aus dem öffentlichen Bewusstsein verdrängen. Diese geschichtsvergessenen, antisemitischen und rassistischen Abgeordneten
Sie sind die geistigen Erben einer völlig unzureichende Entnazifizierung in der Bundesrepublik Deutschland, wo in der Adenauerregierung NSDAP-Mitglieder saßen, Faschisten in Bundeswehr und Nachrichtendiensten wirkten und der SS-Henker von Warschau als Bürgermeister von Westerland im Landtag vertreten war. Die faschistisch- ideologische Saat sprießt in einem Land, wo Richter, Offiziere und Beamte mit NSDAP-Mitgliedsbuch tätig und deren Nachfolger zu Aktivisten der AfD mutierten. Wie treffend das
„Der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem das kroch“ ist ein berühmtes Zitat Bertolt Brechts und so aktuell.
Es gilt jetzt unmissverständlich Gesicht zu zeigen und sich öffentlich für eine antifaschistisch-demokratischen Gesellschaft mit Wort und Tat einzusetzen. Dabei müssen die demokratischen Parteien Farbe bekennen und aktiv vorangehen. Jeder Humanist ist gefragt, um den Apologeten faschistischer Tendenzen die Stirn zu bieten.
Vorst. VVN-BdA Chemnitz
i.A. Raimon Brete
Liebe Freund*innen,
ich habe gerade die Petition "Antifaschismus muss gemeinnützig bleiben!" unterzeichnet und würde mich sehr freuen, wenn auch ihr…
Am 5. März 1945 überflogen Bombereinheiten der Royal Air Force und United States Army Forces Chemnitz und klinkten ihre tonnenschwere zerstörerische…
Mitglieder des Vorstandes der VVN-BdA Chemnitz ehrten den am 17. Februar 1933 um Mitternacht von SA-Schlägern brutal ermordeten Kommunisten Anton…
Ein aufrechter, standhafter und den Menschen zugewandter Kamerad hat uns verlassen müssen.
Wir trauern um "Karli", wie er liebevoll genannt und dem…
90. Jahrestag des Beginns des spanischen Bürgerkrieges
Víctor Lidio Jara Martínez wurde am 28. September 1932 in Longuén bei Santiago de Chile geboren und war Sänger, Musiker und Theaterregisseur.
Am 12.…
Mit Entsetzen nimmt die VVN-BdA zur Kenntnis, dass auf die völkerrechtswidrigen US-Militäreinsätze gegen venezolanische Schiffe und Boote nun ein…
Sehr geehrte Abgeordnete des Deutschen Bundestages und des Sächsischen Landtages,
sehr geehrte Mitglieder des Chemnitzer Stadtrates,
sehr geehrter Herr…
Der 27. Januar wird seit 1996 als nationaler Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus begangen. Erich Knorr ist einer der letzten lebenden…
Veranstaltungshinweis für den 08. Oktober 2026, 17.30 Uhr Gedenkstätte für die Inhaftierten des KZ Sachsenburg. Diese Biographie bietet so viel Stoff, ist so [...]
MehrDr. Hans Brenner und seine 50 Mitstreiter haben ein umfangreiches Werk über die Anfänge der Konzentrationslager in Sachsen vorgelegt.
Die Neuerscheinung der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung wirft ein neues Licht auf die Zeit der Nationalsozialismus zwischen 1933 und 1945 in Sachsen. Zu den Themen zählen das System der Frühen Konzentrationslager von 1933 bis 1937 (mit mindestens 80 sächsischen Städten und Gemeinden), die politischen Prozesse gegen Gegner des NS-Systems, Opferschicksale aus den verschiedenen Verfolgten-Gruppen und die als Todesmärsche bezeichneten Evakuierungsmärsche aus Konzentrationslagern und deren Außenlagern ab Herbst/Winter 1944 über sächsisches Territorium.
Mit einem umfangreichen Datenanhang und vier thematischen Karten liefert das Buch neuestes Forschungsmaterial für die sächsische Heimat- und Landesgeschichte.
Brenner, Hans / Heidrich, Wolfgang / Müller, KlausDieter / Wendler, Dietmar (Hrsg.) NS-Terror und Verfolgung in Sachsen.
Von den Frühen Konzentrationslagern bis zu den Todesmärschen Sächsische Landeszentrale für politische Bildung, Dresden 2018, 624 S
Am nachfolgend vorgestellten Buch arbeiteten auch Mitglieder unseres Vereines mit. Wir möchten es an dieser Stelle gerne mittels der Verlagsankündigung vorstellen:
Bertram Seidel, Gabriele Seidel, Enrico Hilbert (Hrsg.)
Wie Lämmer zur Schlachtbank?
Jüdischer Widerstand und Verweigerung aus der jüdischen Bevölkerung in Sachsen gegen da NS-Regime 1933-1945
Das Buch erhebt hinsichtlich der erörterten Thematik weder Anspruch auf Vollständigkeit noch auf theoretischen Tiefgang. Ihr Hauptanliegen besteht vielmehr darin, anhand des Verhaltens konkreter Personen einen Eindruck vom Ausmaß resistenten Handelns aus der jüdischen Bevölkerung eines räumlich klar definierten Territoriums des Deutschen Reiches gegen das Herrschaftssystem der Nazis zu vermitteln und damit der in verschiedenen Milieus noch immer stark verbreiteten Pauschalansicht, die Juden hätten sich nich gegen das Hitlerregime und damit gegen ihr Verderben gewehrt, handfeste Tatsachen entgegenzusetzen. Bekanntlich wurde dieser Aspekt der Holocaust-Gesamtthematik zumindest im deutschsprachigen Raum über lange Zeit sehr stiefmütterlich behandelt und darüber hinaus von einigen Historikern wie beispielsweise Raul Hilberg in seiner 1992 erschienenen Publikation „Täter, Opfer, Zuschauer. Die Vernichtung der Juden 1933 bis 1945“ in der Vergangenheit auch verzerrt dargestellt.
Interessierte können das Buch direkt beim Verlag bestellen. >>> https://www.edition-av.de/