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In Chemnitz starben allein am 5. März 1945 im Bombenhagel 3.715 Menschen, vor allem Kinder und Frauen. Sie wurden Opfer des von den Faschisten lange vorbereiteten und bewußt verursachten Krieges. Die Innenstadt von Chemnitz wurde zu 80 % vernichtet. 27.000 Wohnungen (ein Viertel des Gesamtbestandes), 167 Fabriken, 84 öffentliche Gebäude und zahlreiche Kulturbauten im Stadtgebiet waren völlig zerstört.
Von den Alliierten wurde Chemnitz als „weitere tote Stadt“ abgeschrieben.
Die Toten mahnen eindringlich und die Lebenden sollten nach der Maxime handeln: "Nie wieder Krieg, nie wieder Faschismus!"
Luftangriff auf Chemnitz, März 1945
Jugend von Chemnitz, hört auf uns, die letzten Zeugen des Angriffs.
Am 3. März 1945 wurde der Stadtteil Kappel bombardiert.
Von der Kappler Drehe (Heute Industriemuseum) Zwickauer Str. bis Feldschlößchenbrauerei (Kappel).
Erlebnisbericht des Angriff's Zwickauer Str. 180 (Bäckerei Rudolf Bobe):
Im Luftschutzkeller befanden sich 25 Personen (davon sieben Kinder), die Einschläge der Sprengbomben kamen immer näher. Durch einen Bombentreffer
und deren Luftdruck wurden wir von den Stühlen auf den Fußboden geworfen.
Der Treffer zerstörte den Anbau der Toiletten vollkommen. Die Jauche kam die Kellertreppe heruntergelaufen und verteilte sich zwischen unseren am Boden liegenden Körpern. Auf die anschließende Säuberung der Körper möchte ich nicht eingehen.
Im Umfeld von 100 m wurden fünf Häuser durch Volltreffer zerstört.
Beim Schreiben dieser Zeilen erlebte ich den Angriff noch einmal.
Ihr, die junge Generation einer schönen Stadt, gebt den Nazis keine Chance. Schaut Euch die Aufnahmen der zerstörten Stadt von 1945 genau an.
Man kann auch den Frieden ohne Waffen erhalten.
Manfred Hahn
Heinrich-Beck-Str. 5
09112 Chemnitz
Sa., 7. Februar 2026, 19 Uhr Neue Sächsische Galerie (TIETZ, Moritzstr. 20, 09111 Chemnitz) Das Recht, in Frieden zu leben KONZERT zur Erinnerung an Víctor Jara und [...]
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Mo., 23. Februar 2026, 20.00 Uhr Theater Chemnitz, Spinnbau, Ostflügel Altchemnitzer Str. 27, 09120 Chemnitz CANTO GENERAL - DER GROSSE GESANG
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Am nachfolgend vorgestellten Buch arbeiteten auch Mitglieder unseres Vereines mit. Wir möchten es an dieser Stelle gerne mittels der Verlagsankündigung vorstellen:
Bertram Seidel, Gabriele Seidel, Enrico Hilbert (Hrsg.)
Wie Lämmer zur Schlachtbank?
Jüdischer Widerstand und Verweigerung aus der jüdischen Bevölkerung in Sachsen gegen da NS-Regime 1933-1945
Das Buch erhebt hinsichtlich der erörterten Thematik weder Anspruch auf Vollständigkeit noch auf theoretischen Tiefgang. Ihr Hauptanliegen besteht vielmehr darin, anhand des Verhaltens konkreter Personen einen Eindruck vom Ausmaß resistenten Handelns aus der jüdischen Bevölkerung eines räumlich klar definierten Territoriums des Deutschen Reiches gegen das Herrschaftssystem der Nazis zu vermitteln und damit der in verschiedenen Milieus noch immer stark verbreiteten Pauschalansicht, die Juden hätten sich nich gegen das Hitlerregime und damit gegen ihr Verderben gewehrt, handfeste Tatsachen entgegenzusetzen. Bekanntlich wurde dieser Aspekt der Holocaust-Gesamtthematik zumindest im deutschsprachigen Raum über lange Zeit sehr stiefmütterlich behandelt und darüber hinaus von einigen Historikern wie beispielsweise Raul Hilberg in seiner 1992 erschienenen Publikation „Täter, Opfer, Zuschauer. Die Vernichtung der Juden 1933 bis 1945“ in der Vergangenheit auch verzerrt dargestellt.
Interessierte können das Buch direkt beim Verlag bestellen. >>> https://www.edition-av.de/

