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Einladung zum Tag der Befreiung am 8. Mai in Chemnitz

08.05.2026 15:00 - 16:00

Dem Gedenken an die Opfer des Zweiten Weltkriegs auf europäischem Boden ist eine besondere
Veranstaltung gewidmet, die am 8. Mai 2026 um 15 Uhr stattfindet:
Europa – Von der Befreiung zur Versöhnung
Veranstaltung anlässlich 81 Jahren Kriegsende
Sie wird an der Justin- Sonder- Bank auf dem Chemnitzer Brühl stattfinden. Justin Sonder,
Chemnitzer Ehrenbürger und Auschwitz-Überlebender, ist Zeit seines Lebens mit jungen
Menschen ins Gespräch gegangen, hat aufgeklärt, Interesse geweckt, sensibilisiert und für
Demokratie und Weltoffenheit geworben (mehr Informationen unter www.justin-sonder.de).
Ergänzt wird das Programm durch Beiträge des Figurentheaters der Theater Chemnitz sowie
eines Streichquartetts der städtischen Musikschule Chemnitz. Zur Veranstaltung werden Gäste
aus dem In- und Ausland erwartet.
 

Veranstaltungsort:
Justin-Sonder-Bank auf dem Brühl

Weitere Termine

Sachsenburger Dialog

06.06.2026 12:00 - 19:00

93. Jahrestag des ersten Lagerappells
im Konzentrationslager Sachsenburg
6. und 7. Juni 2026
Gelände des früheren KZ Sachsenburg
An der Zschopau 1, 09669 Frankenberg

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Buchankündigung: Wie Lämmer zur Schlachtbank?

Am nachfolgend vorgestellten Buch arbeiteten auch Mitglieder unseres Vereines mit. Wir möchten es an dieser Stelle gerne mittels der Verlagsankündigung vorstellen:

Bertram Seidel, Gabriele Seidel, Enrico Hilbert (Hrsg.)
Wie Lämmer zur Schlachtbank?
Jüdischer Widerstand und Verweigerung aus der jüdischen Bevölkerung in Sachsen gegen da NS-Regime 1933-1945

Das Buch erhebt hinsichtlich der erörterten Thematik weder Anspruch auf Vollständigkeit noch auf theoretischen Tiefgang. Ihr Hauptanliegen besteht vielmehr darin, anhand des Verhaltens konkreter Personen einen Eindruck vom Ausmaß resistenten Handelns aus der jüdischen Bevölkerung eines räumlich klar definierten Territoriums des Deutschen Reiches gegen das Herrschaftssystem der Nazis zu vermitteln und damit der in verschiedenen Milieus noch immer stark verbreiteten Pauschalansicht, die Juden hätten sich nich gegen das Hitlerregime und damit gegen ihr Verderben gewehrt, handfeste Tatsachen entgegenzusetzen. Bekanntlich wurde dieser Aspekt der Holocaust-Gesamtthematik zumindest im deutschsprachigen Raum über lange Zeit sehr stiefmütterlich behandelt und darüber hinaus von einigen Historikern wie beispielsweise Raul Hilberg in seiner 1992 erschienenen Publikation „Täter, Opfer, Zuschauer. Die Vernichtung der Juden 1933 bis 1945“ in der Vergangenheit auch verzerrt dargestellt.

Interessierte können das Buch direkt beim Verlag bestellen. >>> https://www.edition-av.de/