Folgen Sie uns:

Ausstellung Jüdischer Widerstand

05.03.2026 10:00 - Offenes Ende

Wie Lämmer zur Schlachtbank?

Informationspunkt des Verbandes der Verfolgten des Naziregimes, ihrer Angehörigen und Freunde in Chemnitz zum Friedenstag.

Justin Sonder, Stefan Heym, Stephan Hermlin, Werner Spiker, Auguste Ringelblum, Käte Lichtenstein und Elisabeth Kühnen eint in ihrer Lebensgeschichte, daß sie gegen das NS-Regime Widerstand leisteten. Chemnitzerinnen und Chemnitzer aus jüdischen Familien stammend, die sich nicht wie Lämmer zur Schlachtbank führen ließen. Zwei Bücher sind zum Thema in den zurückliegenden Jahren erschienen, die zu diesen und weiteren Biographien und der Geschichte von Verweigerung und Widerstand aus der jüdischen Bevölkerung in unserer Heimat Auskunft geben. Ein fast vergessenes Kapitel der Jahre 1933-1945. Einigen von ihnen ist die kleine Ausstellung gewidmet. Die Autoren Gabriele und Bertram Seidel, Enrico Hilbert sind vor Ort, können Auskunft geben und begleiten die Exposition.

Verantwortlich: VVN-BdA

Weitere Termine

Goldberg-Improvisationen Das Weibliche Ewige / The Feminine Eternal

08.03.2026 19:30 - 22:00

8. März, 19.30 UhrOpernhaus, RangfoyerAm Internationalen Frauentag feiert Dr. Jeffrey Goldberg seine all-tägliche Wertschätzung der weiblichen Energie, die alles Leben [...]



  • 1

Buchankündigung: Wie Lämmer zur Schlachtbank?

Am nachfolgend vorgestellten Buch arbeiteten auch Mitglieder unseres Vereines mit. Wir möchten es an dieser Stelle gerne mittels der Verlagsankündigung vorstellen:

Bertram Seidel, Gabriele Seidel, Enrico Hilbert (Hrsg.)
Wie Lämmer zur Schlachtbank?
Jüdischer Widerstand und Verweigerung aus der jüdischen Bevölkerung in Sachsen gegen da NS-Regime 1933-1945

Das Buch erhebt hinsichtlich der erörterten Thematik weder Anspruch auf Vollständigkeit noch auf theoretischen Tiefgang. Ihr Hauptanliegen besteht vielmehr darin, anhand des Verhaltens konkreter Personen einen Eindruck vom Ausmaß resistenten Handelns aus der jüdischen Bevölkerung eines räumlich klar definierten Territoriums des Deutschen Reiches gegen das Herrschaftssystem der Nazis zu vermitteln und damit der in verschiedenen Milieus noch immer stark verbreiteten Pauschalansicht, die Juden hätten sich nich gegen das Hitlerregime und damit gegen ihr Verderben gewehrt, handfeste Tatsachen entgegenzusetzen. Bekanntlich wurde dieser Aspekt der Holocaust-Gesamtthematik zumindest im deutschsprachigen Raum über lange Zeit sehr stiefmütterlich behandelt und darüber hinaus von einigen Historikern wie beispielsweise Raul Hilberg in seiner 1992 erschienenen Publikation „Täter, Opfer, Zuschauer. Die Vernichtung der Juden 1933 bis 1945“ in der Vergangenheit auch verzerrt dargestellt.

Interessierte können das Buch direkt beim Verlag bestellen. >>> https://www.edition-av.de/