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Buch „Goodbye, Amerika? Die USA und wir – eine Neuvermessung“

31.01.2026 19:00 - 21:00

Am Samstag, 31. Januar, 19 Uhr gibt es dann die erste Abendveranstaltung: Die USA-Expertin Rieke Havertz, Redakteurin von „Die Zeit“ und Zeit online, ist mit ihrem Buch „Goodbye, Amerika? Die USA und wir – eine Neuvermessung“ in unserem Lernort zu Gast. Es geht um eine persönliche Reise durch Erinnerungen, amerikanische Ambivalenzen und ein sich veränderndes Land, das uns doch alle betrifft. Immer mit der Hoffnung, dieses streitbare, entnervende, wunderbare, aufregende Land nicht aufgeben zu müssen.

Der Eintritt zu Lesung und Gespräch kostet 7, ermäßigt 5 Euro, Anmeldungen bitte per E-Mail an veranstaltungen(at)gedenkort-kassberg(dot)de.

Die Veranstaltung ist eine Kooperation von Bookcorner(n) Chemnitz, Deutsch-Amerikanischem Institut Sachsen und Lern- und Gedenkort Kaßberg-Gefängnis.

Buchankündigung: Wie Lämmer zur Schlachtbank?

Am nachfolgend vorgestellten Buch arbeiteten auch Mitglieder unseres Vereines mit. Wir möchten es an dieser Stelle gerne mittels der Verlagsankündigung vorstellen:

Bertram Seidel, Gabriele Seidel, Enrico Hilbert (Hrsg.)
Wie Lämmer zur Schlachtbank?
Jüdischer Widerstand und Verweigerung aus der jüdischen Bevölkerung in Sachsen gegen da NS-Regime 1933-1945

Das Buch erhebt hinsichtlich der erörterten Thematik weder Anspruch auf Vollständigkeit noch auf theoretischen Tiefgang. Ihr Hauptanliegen besteht vielmehr darin, anhand des Verhaltens konkreter Personen einen Eindruck vom Ausmaß resistenten Handelns aus der jüdischen Bevölkerung eines räumlich klar definierten Territoriums des Deutschen Reiches gegen das Herrschaftssystem der Nazis zu vermitteln und damit der in verschiedenen Milieus noch immer stark verbreiteten Pauschalansicht, die Juden hätten sich nich gegen das Hitlerregime und damit gegen ihr Verderben gewehrt, handfeste Tatsachen entgegenzusetzen. Bekanntlich wurde dieser Aspekt der Holocaust-Gesamtthematik zumindest im deutschsprachigen Raum über lange Zeit sehr stiefmütterlich behandelt und darüber hinaus von einigen Historikern wie beispielsweise Raul Hilberg in seiner 1992 erschienenen Publikation „Täter, Opfer, Zuschauer. Die Vernichtung der Juden 1933 bis 1945“ in der Vergangenheit auch verzerrt dargestellt.

Interessierte können das Buch direkt beim Verlag bestellen. >>> https://www.edition-av.de/