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Kranzniederlegung im Park der Opfer des Faschismus am 27. Januar, 10 Uhr

27.01.2026 10:00 - 11:00

Chemnitz gedenkt der Opfer des Nationalsozialismus

Kranzniederlegung im Park der Opfer des Faschismus am 27. Januar, 10 Uhr

Anlässlich des bundesweiten Gedenktags für die Opfer des Nationalsozialismus findet in Chemnitz am Montag, dem 27. Januar, 10 Uhr am Mahnmal im Park der Opfer des Faschismus eine öffentlich Gedenkveranstaltung statt, zu der alle Chemnitzer:innen eingeladen sind.

Vertreter:innen der Medien sind ebenfalls dazu eingeladen.

Oberbürgermeister Sven Schulze, weitere Vertreter:innen der Stadt Chemnitz sowie Vertreter:innen der Stadtratsfraktionen gehen vom Rondell vor dem Georgius-Agricola-Gymnasium Chemnitz zum Mahnmal und legen Kränze nieder.

 

Seit Kriegsende wird in Karl-Marx-Stadt/Chemnitz der Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft gedacht. In diesem Jahr jährt sich die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz zum 80. Mal, denn am 27. Januar 1945 befreiten sowjetische Truppen das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz. Einer Initiative des früheren Bundespräsidenten Roman Herzog folgend gilt in der Bundesrepublik Deutschland seit 1996 der 27. Januar als Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus.

Veranstaltungsort:
Park der Opfer des Faschismus

Buchankündigung: Wie Lämmer zur Schlachtbank?

Am nachfolgend vorgestellten Buch arbeiteten auch Mitglieder unseres Vereines mit. Wir möchten es an dieser Stelle gerne mittels der Verlagsankündigung vorstellen:

Bertram Seidel, Gabriele Seidel, Enrico Hilbert (Hrsg.)
Wie Lämmer zur Schlachtbank?
Jüdischer Widerstand und Verweigerung aus der jüdischen Bevölkerung in Sachsen gegen da NS-Regime 1933-1945

Das Buch erhebt hinsichtlich der erörterten Thematik weder Anspruch auf Vollständigkeit noch auf theoretischen Tiefgang. Ihr Hauptanliegen besteht vielmehr darin, anhand des Verhaltens konkreter Personen einen Eindruck vom Ausmaß resistenten Handelns aus der jüdischen Bevölkerung eines räumlich klar definierten Territoriums des Deutschen Reiches gegen das Herrschaftssystem der Nazis zu vermitteln und damit der in verschiedenen Milieus noch immer stark verbreiteten Pauschalansicht, die Juden hätten sich nich gegen das Hitlerregime und damit gegen ihr Verderben gewehrt, handfeste Tatsachen entgegenzusetzen. Bekanntlich wurde dieser Aspekt der Holocaust-Gesamtthematik zumindest im deutschsprachigen Raum über lange Zeit sehr stiefmütterlich behandelt und darüber hinaus von einigen Historikern wie beispielsweise Raul Hilberg in seiner 1992 erschienenen Publikation „Täter, Opfer, Zuschauer. Die Vernichtung der Juden 1933 bis 1945“ in der Vergangenheit auch verzerrt dargestellt.

Interessierte können das Buch direkt beim Verlag bestellen. >>> https://www.edition-av.de/