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Unsere Nachrichten

Zur Erinnerung an Margot Friedemann

| VVN BdA Chemnitz

Aufgeschlossen und entschlossen, hilfbereit und bescheiden, so war unsere

                           Margot Friedemann.

Im Jahre 1936 geboren, hat sie uns am 2. November für immer verlassen.

Aufgeschlossen und entschlossen, hilfbereit und bescheiden, so war unsere

                           Margot Friedemann.

Im Jahre 1936 geboren, hat sie uns am 2. November für immer verlassen.

Wir trauern um eine aufrichtige, standhafte und immer dem Antifaschismus verpflichteten Frau, die den Menschen zugewandt und freundlich begegnete. Gerne übernahm sie Aufgaben sowie Pflichten und scheute keine Mühe beideren Erledigung.

Margot hat gemeinsam mit ihrem Mann nach der Wende wesentlich zum Überleben der Organisation und ihrer Neugründung 1990 beigetragen. Noch in der einstigen Gedenkstätte der Kämpfer mühten sich beide um deren Fortbestand und leiteten das Büro des Verbandes. Dabei gelang es ihnen, die hochbetagten Mitglieder im Alltag zu begleiten und neue Mitstreiter für die soziale und politische Arbeit zu gewinnen. Auch um die letzte Ruhestätte der Verfolgten des Naziregimes und Kämpfer gegen den Faschismus machten sie sich verdient und rangen um deren Erhalt. Noch vor wenigen Wochen ist Margot als aktive Genossin zum Parteitag der Linken in Chemnitz aufgetreten und freute sich auf unsere Jahreszusammenkunft im VVN.

Der Verlust schmerzt zutiefst und ihr Tod reißt eine leidvolle Lücke. Wir werden Margot immer in Achtung und Dankbarkeit gedenken.

Vorstand

VVN-BdA Chemnitz

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Jahresnachrichten

Buchankündigung: Wie Lämmer zur Schlachtbank?

Am nachfolgend vorgestellten Buch arbeiteten auch Mitglieder unseres Vereines mit. Wir möchten es an dieser Stelle gerne mittels der Verlagsankündigung vorstellen:

Bertram Seidel, Gabriele Seidel, Enrico Hilbert (Hrsg.)
Wie Lämmer zur Schlachtbank?
Jüdischer Widerstand und Verweigerung aus der jüdischen Bevölkerung in Sachsen gegen da NS-Regime 1933-1945

Das Buch erhebt hinsichtlich der erörterten Thematik weder Anspruch auf Vollständigkeit noch auf theoretischen Tiefgang. Ihr Hauptanliegen besteht vielmehr darin, anhand des Verhaltens konkreter Personen einen Eindruck vom Ausmaß resistenten Handelns aus der jüdischen Bevölkerung eines räumlich klar definierten Territoriums des Deutschen Reiches gegen das Herrschaftssystem der Nazis zu vermitteln und damit der in verschiedenen Milieus noch immer stark verbreiteten Pauschalansicht, die Juden hätten sich nich gegen das Hitlerregime und damit gegen ihr Verderben gewehrt, handfeste Tatsachen entgegenzusetzen. Bekanntlich wurde dieser Aspekt der Holocaust-Gesamtthematik zumindest im deutschsprachigen Raum über lange Zeit sehr stiefmütterlich behandelt und darüber hinaus von einigen Historikern wie beispielsweise Raul Hilberg in seiner 1992 erschienenen Publikation „Täter, Opfer, Zuschauer. Die Vernichtung der Juden 1933 bis 1945“ in der Vergangenheit auch verzerrt dargestellt.

Interessierte können das Buch direkt beim Verlag bestellen. >>> https://www.edition-av.de/