Die US-amerikanischen Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki am 6. August und 9. August 1945 töteten insgesamt ca. 100.000 Menschen sofort – fast ausschließlich Zivilisten und verschleppte Zwangsarbeiter.
An Folgeschäden starben bis Ende 1945 weitere 130.000 Menschen. In den nächsten Jahren kamen etliche hinzu. Japan gibt die Gesamtzahl der Todesopfer – einschließlich der an Strahlenkrankheiten und -verletzungen Verstorbenen –bisher mit 344.306 für Hiroshima und mit 198.785 für Nagasaki an. Außerdem wurden beide Städte fast vollständig dem Erdboden gleich gemacht.