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Widerstand - 20. Juli 1944 ein spätes Attentat auf Adolf Hitler

Das tragische Scheitern Stauffenbergs und der anderen Verschwörer gegen Hitler bestätigt die Erkenntnis, dass eine "Palastrevolution" den Grundwiderspruch im faschistischen Deutschland nicht lösen konnte. Die Pläne Goerdelers waren zum Scheitern verurteilt: Unter den Bedingungen des faschistischen Terrorsystems konnte selbst der organisierte Offiziersaufstand nicht erfolgreich sein, wenn er von den antifaschistischen Widerstandsorganisationen isoliert blieb.

Das tragische Scheitern Stauffenbergs und der anderen Verschwörer gegen Hitler bestätigt die Erkenntnis, dass eine "Palastrevolution" den Grundwiderspruch im faschistischen Deutschland nicht lösen konnte. Die Pläne Goerdelers waren zum Scheitern verurteilt: Unter den Bedingungen des faschistischen Terrorsystems konnte selbst der organisierte Offiziersaufstand nicht erfolgreich sein, wenn er von den antifaschistischen Widerstandsorganisationen isoliert blieb.

Der Kampf und das Sterben Stauffenbergs und seiner Gefährten verdient uneingeschränkte Anerkennung und beinhaltet ihr Vermächtnis an die Nachwelt. Die Verschwörung vom 20. Juli 1944 zeigt, dass Vorurteile überwunden werden müssen, wenn der Frieden und Demokratie gesichert und bewahrt werden sollen.

Für Stauffenberg und Gefährten, für die Bewahrung ihres Vermächtnisses, für die Beherzigung der Lehren aus der Geschichte gilt nach wie vor, was Heinrich Mann 1948 über die Bedeutung des deutschen Widerstandes geschrieben hat: "Manifeste, die mit dem Tode besiegelt sind, haben Aussicht unvergessen zu bleiben. Das nächste Mal wären sie im Voraus bekannt, ein künftiger Widerstand gegen Gewalt fände Belehrte vor. Ein ganzes Volk, sobald es will, erinnert sich seiner achtenswerten Kämpfer. Dann muß nicht mehr gestorben werden, die Vorigen hätten lieber lebend gesiegt."

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Jahresnachrichten

Buchankündigung: Wie Lämmer zur Schlachtbank?

Am nachfolgend vorgestellten Buch arbeiteten auch Mitglieder unseres Vereines mit. Wir möchten es an dieser Stelle gerne mittels der Verlagsankündigung vorstellen:

Bertram Seidel, Gabriele Seidel, Enrico Hilbert (Hrsg.)
Wie Lämmer zur Schlachtbank?
Jüdischer Widerstand und Verweigerung aus der jüdischen Bevölkerung in Sachsen gegen da NS-Regime 1933-1945

Das Buch erhebt hinsichtlich der erörterten Thematik weder Anspruch auf Vollständigkeit noch auf theoretischen Tiefgang. Ihr Hauptanliegen besteht vielmehr darin, anhand des Verhaltens konkreter Personen einen Eindruck vom Ausmaß resistenten Handelns aus der jüdischen Bevölkerung eines räumlich klar definierten Territoriums des Deutschen Reiches gegen das Herrschaftssystem der Nazis zu vermitteln und damit der in verschiedenen Milieus noch immer stark verbreiteten Pauschalansicht, die Juden hätten sich nich gegen das Hitlerregime und damit gegen ihr Verderben gewehrt, handfeste Tatsachen entgegenzusetzen. Bekanntlich wurde dieser Aspekt der Holocaust-Gesamtthematik zumindest im deutschsprachigen Raum über lange Zeit sehr stiefmütterlich behandelt und darüber hinaus von einigen Historikern wie beispielsweise Raul Hilberg in seiner 1992 erschienenen Publikation „Täter, Opfer, Zuschauer. Die Vernichtung der Juden 1933 bis 1945“ in der Vergangenheit auch verzerrt dargestellt.

Interessierte können das Buch direkt beim Verlag bestellen. >>> https://www.edition-av.de/