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Deutsche Revanchisten kommen zu Pfingsten nach Brno - Wider der europäischen Idee

| VVN BdA Chemnitz

Obwohl sie ihre letzten großen Auftritte vor knapp 30 Jahren hatten, als die BRD und die Tschechische Republik gegen deren Widerstand eine gemeinsame Erklärung darüber unterzeichneten, dass sie »ihre gegenseitigen Beziehungen nicht mehr mit aus der Vergangenheit herrührenden politischen und rechtlichen Fragen belasten« wollten. Gemeint waren als Subjekte dieser »Belastungen« die organisierten »Sudetendeutschen«. Das Bundesland Bayern vollzog seine Nachkriegsindustrialisierung weitgehend mit deren Arbeitskraft.

Obwohl sie ihre letzten großen Auftritte vor knapp 30 Jahren hatten, als die BRD und die Tschechische Republik gegen deren Widerstand eine gemeinsame Erklärung darüber unterzeichneten, dass sie »ihre gegenseitigen Beziehungen nicht mehr mit aus der Vergangenheit herrührenden politischen und rechtlichen Fragen belasten« wollten. Gemeint waren als Subjekte dieser »Belastungen« die organisierten »Sudetendeutschen«. Das Bundesland Bayern vollzog seine Nachkriegsindustrialisierung weitgehend mit deren Arbeitskraft.
Am Leben gehalten wird die »Sudetendeutsche Landsmannschaft« inhaltlich von eben jenen »aus der Vergangenheit herrührenden Fragen«, mit denen es auf der offiziellen Ebene ein Ende haben sollte. Und finanziell durch laufende Zuschüsse aus dem Bundeshaushalt und dem des Freistaats Bayern. Damit finanziert Deutschland mit Steuergeldern Nationalismus und Revanchismus.

Und jetzt will dieser Verein also sein jährliches Pfingsttreffen im mährischen Brno abhalten. 

Das Beste, was die Landsmannschaft für die Versöhnung zwischen Deutschen und Tschechen tun könnte, wäre die Selbstauflösung.

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Jahresnachrichten

Buchankündigung: Wie Lämmer zur Schlachtbank?

Am nachfolgend vorgestellten Buch arbeiteten auch Mitglieder unseres Vereines mit. Wir möchten es an dieser Stelle gerne mittels der Verlagsankündigung vorstellen:

Bertram Seidel, Gabriele Seidel, Enrico Hilbert (Hrsg.)
Wie Lämmer zur Schlachtbank?
Jüdischer Widerstand und Verweigerung aus der jüdischen Bevölkerung in Sachsen gegen da NS-Regime 1933-1945

Das Buch erhebt hinsichtlich der erörterten Thematik weder Anspruch auf Vollständigkeit noch auf theoretischen Tiefgang. Ihr Hauptanliegen besteht vielmehr darin, anhand des Verhaltens konkreter Personen einen Eindruck vom Ausmaß resistenten Handelns aus der jüdischen Bevölkerung eines räumlich klar definierten Territoriums des Deutschen Reiches gegen das Herrschaftssystem der Nazis zu vermitteln und damit der in verschiedenen Milieus noch immer stark verbreiteten Pauschalansicht, die Juden hätten sich nich gegen das Hitlerregime und damit gegen ihr Verderben gewehrt, handfeste Tatsachen entgegenzusetzen. Bekanntlich wurde dieser Aspekt der Holocaust-Gesamtthematik zumindest im deutschsprachigen Raum über lange Zeit sehr stiefmütterlich behandelt und darüber hinaus von einigen Historikern wie beispielsweise Raul Hilberg in seiner 1992 erschienenen Publikation „Täter, Opfer, Zuschauer. Die Vernichtung der Juden 1933 bis 1945“ in der Vergangenheit auch verzerrt dargestellt.

Interessierte können das Buch direkt beim Verlag bestellen. >>> https://www.edition-av.de/