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Unsere Nachrichten

Vorstandssitzung VVN-BdA Chemnitz

| VVN BdA Chemnitz

Am 3. Juni fand eine erweiterte Vorstandssitzung in der Gedenkstätte Konzentrationslager Sachsenburg im Kommunikations- und Dokumentationszentrum, An der Zschopau 1 in Frankenberg. statt.

Herr Dr. Mykola Borovyk, Leiter der Gedenkstätte, informierte die Teilnehmer in einer ausführlichen und inhaltsreichen Begehung des Areal über den Stand des Auf- und Ausbaus der Gedenkstätte. In der sich daran anschließenden Beratung gab Herr Dr. Borovyk Einblick in die engagierte Arbeit der Kommune und der Gedenkstättenleitung zur ideellen, materiellen und finanziellen Sicherung der Erinnerungsarbeit und weiteren Profilierung des Erinnerungsortes.

In der Diskussion gab es Anregungen für eine ansprechende Einbeziehung der Anwohner für die Erschließung von persönlichen Dokumenten und Wissen zum KZ Standort. Angeregt wurde auch die Schaffung der Möglichkeit zur Pflanzung von "Erinnerungsbäumen" als persönliche Orte des Gedenkens.

Als Positiv wird angesehen, wenn die unterschiedlichen Initiativen bzw. Aktivitäten unter der einheitlichen Verantwortung des Kommunikations- und Dokumentationszentrums gebündelt würden.

Weiterhin beschäftigten die Vorstandsmitglieder mit dem Schwerpunkt von Aktivitäten bei der Verlegung von Stolpersteinen. 

Raimon Brete

Vorstandsmitglied

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Jahresnachrichten

Buchankündigung: Wie Lämmer zur Schlachtbank?

Am nachfolgend vorgestellten Buch arbeiteten auch Mitglieder unseres Vereines mit. Wir möchten es an dieser Stelle gerne mittels der Verlagsankündigung vorstellen:

Bertram Seidel, Gabriele Seidel, Enrico Hilbert (Hrsg.)
Wie Lämmer zur Schlachtbank?
Jüdischer Widerstand und Verweigerung aus der jüdischen Bevölkerung in Sachsen gegen da NS-Regime 1933-1945

Das Buch erhebt hinsichtlich der erörterten Thematik weder Anspruch auf Vollständigkeit noch auf theoretischen Tiefgang. Ihr Hauptanliegen besteht vielmehr darin, anhand des Verhaltens konkreter Personen einen Eindruck vom Ausmaß resistenten Handelns aus der jüdischen Bevölkerung eines räumlich klar definierten Territoriums des Deutschen Reiches gegen das Herrschaftssystem der Nazis zu vermitteln und damit der in verschiedenen Milieus noch immer stark verbreiteten Pauschalansicht, die Juden hätten sich nich gegen das Hitlerregime und damit gegen ihr Verderben gewehrt, handfeste Tatsachen entgegenzusetzen. Bekanntlich wurde dieser Aspekt der Holocaust-Gesamtthematik zumindest im deutschsprachigen Raum über lange Zeit sehr stiefmütterlich behandelt und darüber hinaus von einigen Historikern wie beispielsweise Raul Hilberg in seiner 1992 erschienenen Publikation „Täter, Opfer, Zuschauer. Die Vernichtung der Juden 1933 bis 1945“ in der Vergangenheit auch verzerrt dargestellt.

Interessierte können das Buch direkt beim Verlag bestellen. >>> https://www.edition-av.de/