Folgen Sie uns:

Unsere Nachrichten

5 . März 1940 - Katyn eine polnische Betrachtung

| VVN BdA Chemnitz

5. März 1940

Die Entscheidung wurde auf höchster Ebene der sowjetischen Behörden getroffen, polnische Kriegsgefangene aus Lagern in Kozielsko, Starobielsko und Ostaszkow sowie Polen zu ermorden, die in NKDWD-Gefängnissen im Gebiet der Ostrepublik während des Krieges festgehalten wurden. Auf Wunsch des Kommissars des Inneren Lawrientij Beria unterzeichnete Josef Stalin und seine engsten Mitarbeiter einen Schießbefehl ohne Prozess insgesamt  26.000 Polen der polnischen Intelligenz zu liquidieren. Basierend auf diesem Dokument haben die Sowjets etwa 22.000 Polen in Katyn und anderen Orten erschossen. Das waren Offiziere der polnischen Armee, Polizisten, Offiziere des polnischen Grenzschutzes, des Gefängniskorps und polnische Beamte. 

Die polnische Intelligenz sollte ausgelöscht werden. 

Wir erinnern an dieses Verbrechen…

Ein Gastbeitrag von

Renata Krolak

Zurück
Katyn 1940 - Niemals Vergessen!

Jahresnachrichten

Buchankündigung: Wie Lämmer zur Schlachtbank?

Am nachfolgend vorgestellten Buch arbeiteten auch Mitglieder unseres Vereines mit. Wir möchten es an dieser Stelle gerne mittels der Verlagsankündigung vorstellen:

Bertram Seidel, Gabriele Seidel, Enrico Hilbert (Hrsg.)
Wie Lämmer zur Schlachtbank?
Jüdischer Widerstand und Verweigerung aus der jüdischen Bevölkerung in Sachsen gegen da NS-Regime 1933-1945

Das Buch erhebt hinsichtlich der erörterten Thematik weder Anspruch auf Vollständigkeit noch auf theoretischen Tiefgang. Ihr Hauptanliegen besteht vielmehr darin, anhand des Verhaltens konkreter Personen einen Eindruck vom Ausmaß resistenten Handelns aus der jüdischen Bevölkerung eines räumlich klar definierten Territoriums des Deutschen Reiches gegen das Herrschaftssystem der Nazis zu vermitteln und damit der in verschiedenen Milieus noch immer stark verbreiteten Pauschalansicht, die Juden hätten sich nich gegen das Hitlerregime und damit gegen ihr Verderben gewehrt, handfeste Tatsachen entgegenzusetzen. Bekanntlich wurde dieser Aspekt der Holocaust-Gesamtthematik zumindest im deutschsprachigen Raum über lange Zeit sehr stiefmütterlich behandelt und darüber hinaus von einigen Historikern wie beispielsweise Raul Hilberg in seiner 1992 erschienenen Publikation „Täter, Opfer, Zuschauer. Die Vernichtung der Juden 1933 bis 1945“ in der Vergangenheit auch verzerrt dargestellt.

Interessierte können das Buch direkt beim Verlag bestellen. >>> https://www.edition-av.de/